Jürgen Reichenberger

Leicht und lecker Genießen

Die Zucchini ist der Star unter den Gemüsesorten, denn sie ist so wandlungsfähig wie kaum ein anderes Gemüse. Zucchini Rezepte schmecken roh genauso gut wie gekocht, gegrillt, gebraten oder gebacken.

Allseits geliebter Minikürbis

Die Italiener entdeckten die Zucchini schon lange für sich und sie haben sogar einen Tag nach ihr benannt. Der „Giorno del Zucchetto“ ist der Tag der Zucchini in Italien. Der Begriff Zucchini stammt übrigens auch aus dem Italienischen und bedeutet so viel wie kleiner Kürbis. Das grüne Gemüse ist nämlich ein Verwandter der Kürbisgewächse. Die wandelbare Zucchini hat in deutschen Küchen seit einigen Jahren wieder ihren großen Auftritt und wird hierzulande am liebsten überbacken, in Salaten oder als Quiche verarbeitet.

Zucchini Rezepte: bei jeder Gelegenheit ein Genuss

Die Zucchini haben unbearbeitet einen eher neutralen Geschmack mit einem milden, nussigen Beigeschmack. Daher ist sie hervorragend dafür geeignet, in den unterschiedlichsten Variationen in der Küche verarbeitet zu werden. Mit unseren Ideen für Zucchini Rezepte kannst Du einen neuen, frischen Geschmack an den heimischen Herd bringen. Mit dem leicht zu verdauenden Gemüse, dessen Inhaltsstoffe vorwiegend aus Wasser, Mineralien und wichtigen Vitaminen besteht, macht jeder eine gute Figur. Die Zucchini enthalten nur ungefähr 17 – 20 Kalorien je 100 Gramm. Ein Zucchinisnack ist daher überaus kalorienarm.

Wann hat das Gemüse Saison?

Die Zucchini wird auch hierzulande angebaut und von Juni bis Oktober frisch geerntet. Das Gemüse kann, wenn man es wachsen lässt und nicht sofort aberntet, die Größe eines Kürbisses erreichen. Doch beim Kauf solltest Du besonders darauf achten, kleine Stücke zu bevorzugen, denn die schmecken am besten. Die größeren Exemplare könnten einen eher faden, etwas pelzigen Geschmack haben.

Zucchini Rezepte: Zucchini Auflauf

Zucchini eignen sich gut dafür, in einem Auflauf verarbeitet zu werden. Du solltest darauf achten, dass immer genügend Flüssigkeit beigegeben wird, sonst könnten die Gemüsescheiben nämlich zu trocken werden.

Zutaten für 4 Portionen:

– 500 g Kartoffeln
– 3 Zucchini
– 4 Tomaten
– 1 Prise Salz
– 250 g Crème fraîche
– 6 Eier (M)
– 2 Zehen Knoblauch
– 0,5 Bund Thymian
– 1 Prise Pfeffer
– 1 Prise Curry
– 1 Prise Muskatnuss

Die Zubereitung

Die Kartoffeln werden geschält und anschließend gewaschen. Die Zucchini und die Tomaten müssen gewaschen und geputzt werden. Dann kann alles in dünne Scheiben geschnitten werden. Du kannst dafür ein Schneidegerät verwenden oder ein scharfes Messer auf einem Brett. In einem großen Topf werden die Kartoffeln in kochendem Salzwasser ungefähr 3 Minuten vorgegart. Die Zucchini kannst Du in der letzten Minute mitkochen. Dann kannst Du schon alles abgießen und gut abtropfen lassen. Du nimmst eine große Auflaufform, welche Du komplett mit Butter einfettest. Die Kartoffel- und Zucchinischeiben sowie die Tomatenscheiben werden abwechselnd in die vorbereitete Auflaufform geschichtet.

Die Zucchinisoße vorbereiten

Für die Soße verquirlst Du Crème fraîche und Eier in einem Mixer oder Thermomix. Du kannst auch eine große Schüssel und einen Hand- oder Elektromixer verwenden. Dann muss noch der Knoblauch vorbereitet werden, indem Du die Schale abziehst und die Zehen durch eine Knoblauchpresse in die vorbereitete Mischung drückst. Der Thymian wird gewaschen und trocken geschüttelt. Du kannst einige Zweige zum Garnieren beiseitelegen. Die Blättchen werden nun von den übrigen Zweigen gezupft und in die Mischung gegeben. Zuletzt kannst Du alles mit Salz, Pfeffer sowie Curry und Muskatnuss abschmecken.

Den Auflauf in den Backofen stellen

Die Soße muss nun gleichmäßig über die Kartoffel-Zucchinimischung gegossen werden. Der Auflauf wird im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten gebacken. Wenn Du einen E-Herd hast, wird dieser auf 180 Grad vorgeheizt, ein Gasherd auf Stufe 2 und der Umluftherd auf 160 Grad. Wenn der Auflauf fertig gebacken ist, kannst Du ihn mit den Thymianzweigen garnieren.

Zucchini Rezepte: Auberginen-Zucchini-Fetapäckchen

Zutaten für 4-6 Portionen

2 Zucchini
1 Aubergine
400 g Feta-Käse
40 g Sonnenblumen- oder Pinienkerne
120 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
1 TL Thymian
3 EL Olivenöl
1 Prise Salz
grober Pfeffer aus der Pfeffermühle

Die Vorbereitung

Die Zucchini und die Aubergine werden gewaschen und geputzt und in ungefähr 1 cm dicke Scheiben geschnitten sowie mit etwas Salz bestreut. Jetzt lässt Du alles ungefähr 10 Minuten durchziehen und kannst es dann mit etwas Küchenpapier abtupfen. Die getrockneten Tomaten müssen abtropfen und sodann in Würfel geschnitten werden. Dann gibst Du die Sonnenblumenkerne in eine beschichtete Pfanne und lässt sie dort rösten. Danach kannst Du den Feta in Scheiben schneiden.

Zucchini in der Pfanne braten

Du nimmst eine große Pfanne und lässt darin 2 EL Olivenöl erhitzen, dann kannst Du die Auberginen- und Zucchinischeiben dazugeben und von allen Seiten braun braten. Auf einem Küchentuch wird alles entfetten. Jetzt nimmst Du acht Stücke Alufolie, die Du etwas einfettest und die Auberginen- und Zucchinischeiben zusammen mit den Fetascheiben dachziegelförmig darauf legst. Zuletzt kannst Du die vorbereiteten Sonnenblumenkerne, die Tomatenwürfel und den Thymian darüber streuen. Alles wird nun mit grobem Pfeffer bestreut.

Die Auberginen-Zucchini-Fetapäckchen grillen

Die Alufolie wird über dem Gemüse und an beiden Seiten gut verschlossen. Die Päckchen brauchen auf dem Grill ungefähr 5 – 10 Minuten um gar zu werden.

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