Jürgen Reichenberger

Vielfalt von Bio bis Zucchini

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Bau Dir eine Lasagne. Die klassischen Lasagne Rezepte ähneln teilweise mehr einer Bauanleitung als einem Kochrezept. Wie es genau geht, steht gleich hier.

Zunächst denkt man immer, diesmal habe ich aber wirklich viel zu viel Lasagne gemacht. Doch egal, wie groß die Auflaufform war, schon nach kurzer Zeit ist alles verputzt. Häufig helfen Freunde und Nachbarn gern bei dieser Aufgabe. Dabei lässt Lasagne sich so toll einfrieren und später wieder aufwärmen. Doch Lasagne hat noch einen weiteren Vorteil, denn die Lasagne Rezepte lassen sich vielfältig abwandeln und werden nie langweilig.

Klassische Lasagne Rezepte – Bolognese und Béchamel

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Im bekanntesten und ursprünglichsten Rezept werden weiße Nudelplatten eingebaut. Dazu gibt es Bolognese und Béchamel als Soße. Das ganze Konstrukt wird schichtweise in einer Auflaufform aufgetürmt und oben mit Käse abgedeckt. Mittlerweile gilt die Spinatlasagne ebenfalls schon als ein Klassiker. Wer nun glaubt mit der grünlichen Lasagne weniger Kalorien einzufahren, wird allerdings bei den meisten Lasagne Rezepten mit grünen Nudelplatten etwas enttäuscht.

Abwandlungen und eigene Kreationen – Lasagne Rezepte mit eigenem Stil

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Lachs in der Lasagne? Das wird mit der richtigen Soße und etwas Spinat und Dill eine durchaus leckere Angelegenheit. Obwohl es fast an Verschwendung grenzt, denn der Geschmack des Lachses kommt durch die meist sehr starken Soßen kaum durch. Viel zu selten werden aber eigene Kreationen in der Welt bekannt gemacht. Sogar die Reste vom Sonntagsessen kannst Du zu einer Lasagne verarbeiten. Bratenfleisch lässt sich toll würfeln und mit leckeren, auch gern etwas schärferen Soßen, zu einer vollwertigen Lasagne zusammenbauen. Du wirst sehen, die ganz Familie wird sich nach Deinen Lasagne Rezepten die Finger lecken. Du musst nur einmal ganz kreativ den Kühlschrank und das Lebensmittelregal durchforsten.

Nudelblätter – weiß oder grün?

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Grüne Nudelblätter sind häufig etwas fester und weichen auch bei einer versehentlich zu lang gewählten Backzeit nicht so stark auf. Sie saugen allerdings auch die Soße schlechter auf und wirken dadurch gern etwas trocken. Klassisch werden für die Bologneselasagne natürlich die weißen Nudelplatten eingebaut. Diese saugen deutlich mehr Soße auf, was sie für die meisten Liebhaber von Lasagne zu den Favoriten erhebt. Bekommt die Lasagne so doch diesen leckeren schlürfigen Geschmack, der sie so beliebt macht. Aber Abwechslung muss sein, daher hat die grüne Nudelplatte in der Lasagne durchaus ihre Berechtigung und sollte viel häufiger eingesetzt werden.

Nudelplatten selber ausrollen

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Nudelteig herzustellen ist nicht übermäßig schwer, doch meist ist das Ausrollen recht mühsam. Wenn nicht gerade eine Nudelmaschine im Haushalt vorhanden ist, werden in jedem Fall die Muskeln in den Oberarmen gut gestärkt. Die Frage, die sich dem Nudelhersteller daheim stellt, lautet lohnt sich das? Selbst gemachte Nudeln wie Bandnudeln oder Nudelplatten schmecken schon besser. Doch in einer Lasagne wird viel Geschmack über die beiden verwendeten Soßen erzeugt. Die Mühe der eigenen Nudelherstellung scheint sich da eher nicht zu lohnen. Außerdem gibt es auch Lasagneplatten bereits frisch im Kühlregal, das wäre dann eine Alternative zu den trockenen Platten.

Nudelplatten – trocken und schnell

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Mussten die Nudelplatten vor zwanzig Jahren noch vorgekocht werden – was oft eine Riesenschweinerei war – ist das heute weder bei den klassisch weißen Platten noch bei den grünen Nudeln notwendig. Ein kleiner Tipp aber: Du solltest die Platten ein ganz klein wenig mit Wasser besprenkeln. Vor allem, wenn die Soßen nicht übermäßig flüssig sind, die zwischen den Platten schichtweise eingefüllt werden sollen. Dieser kleine Kniff hilft der Lasagne später dabei, die Blätter gleichmäßig zu garen. Übrigens, die Form muss nicht zwangsweise eckig sein. Die Blätter für die Lasagne Rezepte lassen sich toll durchbrechen und so in jede Form bringen.

Bauen und backen

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Das Aufschichten funktioniert sehr gut, wenn die Soßen vorher abgekühlt sind. Daher ist es ideal, die Bolognese und die Bechamelsoße bereits einen Tag vorher zu kochen. So hat das Aroma Zeit genug, um sich voll zu entfalten. Die Lasagne darf ruhig in den kalten Ofen gestellt werden. Es ist absolut überflüssig und eine Energieverschwendung, wenn der Ofen extra vorgeheizt wird. Du solltest mit einer etwas niedrigeren Temperatur beginnen, damit der Käse auf der Oberfläche nicht gleich verbrennt oder zu einer hässlichen Fettpfütze wird. Erst zum Ende der Garzeit, wenn Du sicher sein kannst, dass die Nudelplatten gar sind, sollte die Bräunung auf der Oberfläche stattfinden.

Fleischlos und Bio – in den Lasagne Rezepten kein Problem

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Kaum ein Gericht lässt sich so problemlos auch ganz ohne Fleisch zubereiten wie die Lasagne. Selbst absolute Fleischfressende Pflanzen werden die tierischen Inhalte nicht vermissen. Mit Spinat, Zucchini, Hokkaidokürbis oder Pilzen lässt sich das Hackfleisch so schmackhaft ersetzen, das es keiner wirklich vermissen wird. Zumindest von Zeit zu Zeit ist eine dieser Varianten eine nette und gleichzeitig gesunde Alternative. Pilze oder Zucchini beispielsweise sollten mit Zwiebeln und / oder Knoblauch lecker angeröstet werden, um den vollen Geschmack in die Lasagne Rezepte ohne Fleisch zu tragen.

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